
Präriehunde
Beschreibung:
Schwarzschwanz Präriehunde sind Tagaktive gesellige Nagetiere aus Nordamerika. Sie gehören zur Familie der Hörnchen und erreichen eine Kopfrumpflänge von 30–35 cm, plus 7–10 cm Schwanz, ein Gewicht von 800–1500g und können 10 Jahre alt werden.
Ernährung:
Präriehunde sind Pflanzenfresser und sollten Hauptsächlich mit Grünfutter und Heu gefüttert werden. Salate, Gurken Äpfel und Möhren werden auch von Präriehunden gerne gefressen. Inzwischen gibt es auch schon fertig Trockenfutter für Präriehunde im Fachhandel.
Fortpflanzung:
Präriehunde bringen einmal im Jahr nach einer Tragzeit von 33–37 Tagen 2–6 Junge zur Welt. Die Paarungszeit beginnt im Januar bis April. Sollten mehrere Weibchen in einen Gehege leben so müssen sie gegen ende der Trächtigkeit von einander getrennt werden um das gegenseitige Töten der Jungen zu vermeiden.
Haltung:
Präriehunde sind sehr Gesellige Tiere und sollten mindestens zu zweit gehalten werden. Sie können drinnen in geräumigen selbstgebauten Käfigen mit täglichen Auslauf, sowie draußen in Gehegen mit Wettergeschützten Schlafboxen oder die Möglichkeit sich gesichert mindestens 1m tief in den Boden zu Graben wo sie vor Bodenfrost sicher sind. Bei der Außenhaltung halten Präriehunde in der kalten Jahreszeit eine art Winterruhe, aber keinen Winterschlaf. Die Gehegemindestgröße für 5 Präriehunde ist 20qm.
Anschaffung:
Präriehunde können sehr zahm werden aber beim unkastrierten Männchen gibt es einmal im Jahr die so genannte Rut. Rut ist der amerikanische Begriff der Vorpaarungszeit der Männchen. In dieser zeit werden die Präriehund Männchen zu waren Monstern, selbst wenn sie vorher sehr zahm waren sind Bissverletzungen jetzt keine Seltenheit mehr denn Sie verteidigen mit aller Gewalt Ihre Weibchen. Bei Innenhaltung muss man auch damit rechnen das die Nager beim Freilauf ordentlich Schaden anrichten können.